Jeder kennt das Problem. Kaum hat man seine externe Festplatte gekauft, mit vermeintlich riesigem Speicherangebot, schon ist sie doch eigentlich wieder zu klein für die Menge an Daten die man speichern will.
Was liegt also näher als die vorhandene Festplatte gegen eine größere auszutauschen? Gesagt, getan wird sich mancher jetzt denken doch ganz so einfach ist es dann doch wieder nicht.
Zu allererst gilt es sich aus dem riesigen Markt der HDD's die passende für seine Linkstation Live herauszusuchen. Welche Bauform brauche ich, wie gross soll die neue Platte letztendlich sein, 5400 oder 7200 Umdrehungen, SATA oder IDE? Welchen Hersteller nehme ich und wie sieht es mit der Zuverlässigkeit der Platten aus? Viele Fragen auf die es erst einmal antworten zu finden gilt.
Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt gerade erst eine Linkstation ProDuo gekauft die mit zwei 500GB Samsung Festplatten im RAID0-Verbund zusammen 1GB Speicherplatz zur Verfügung stellte. Die LSProDUO sollte nun als Medienserver zum Einsatz kommen nachdem auf der vorhandenen Linkstation Live mit 500GB Festplatte der Speicherplatz langsam knapp wurde. Die LSProDuo erfüllte die ihr zugedachte Aufgabe ganz hervorragend doch was sollte ich nun mit der Live anfangen? Ganz einfach dachte ich, die Live kann doch als Backup Festplatte für die ProDuo dienen. Eine passende Backup-Software, Memeo AutoBackup, liefert Buffalo ja mit jeder Linkstation gleich mit.
Die ProDuo mit 1TB Speicherplatz, die Live mit 500GB. Passte nicht so richtig zusammen, also beschloss ich die Festplatte der Live gegen eine 1TB grosse Samsung Spinpoint F1 auszutauschen. Warum gerade die Spinpoint F1?

Samsung hatte sich scheinbar vorgenommen den Markt für Festplatten vollkommen zu beherrschen, sie boten die genannte Festplatte zum Kampfpreis von 115 Euro an, zum damaligen Zeitpunkt unschlagbar günstig und von keinem der zwei Mitbewerber Western Digital und Seagate zu unterbieten. Zur Zeit kostet die gleiche Festplatte nur noch 93,95 Euro. 3,5 Zoll Bauform passte zur LS-Live, die 7200 Umdrehungen pro Minute der F1 waren ein guter Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Geräuschentwicklung.
Bestellt hab ich sie dann bei Amazon, die sind nicht immer die günstigsten, allerdings ist der Kauf per Bankeinzug möglich die Lieferzeit beträgt bei Artikeln die im Lager vorhanden sind eigentlich nie mehr als zwei Tage. So auch diesmal, nach zwei Tagen stand der Postbote vor der Tür und ich nahm die F1 erwartungsvoll entgegen.














