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Das Domain Name System (DNS) ist eine verteilte Datenbank, die den Namensraum im Internet verwaltet. Hauptsächlich wird das DNS zur Umsetzung von Namen in Adressen (forward lookup) benutzt. Ein Domainname wie etwa www.discountnetz.com ist für Menschen deutlich leichter zu merken als die zugehörige IP-Adresse 217.26.52.50.
Hosting eines eigenen Webservers am DSL-Anschluss erscheint wegen der Problematik mit dynamischen IP-Adressen zunächst etwas umständlich wenn nicht gar unmöglich. Damit man nämlich Webseiten von eurem Webserver aus dem Internet aufrufen kann muss man zumindest seine IP-Adresse wissen.
Falls man eine statische IP-Adresse (gegen Aufpreis) besitzt ist das kein Problem, der Server ist ständig unter dieser IP-Adresse zu erreichen. Normalerweise ist es jedoch so das man durch die sogenannte Zwangstrennung, von seinem Provider alle 24 Stunden eine neue IP-Adresse zugewiesen bekommt. Wer die neue IP-Adresse nicht kennt, erreicht auch nicht den Webserver. Eine Anfrage des Browsers unter der alten IP-Adresse läuft ins Leere.
Um diese Problematik zu umgehen wurde das Dynamic Domain Name System (DynDNS) entwickelt. Bekanntester Anbieter ist Dyndns.org, eine feste Domain im Format deinname.dyndns.org bekommt man dort kostenlos. Das Prinzip von DynDNS ist recht einfach: Ein Programm im Router oder auf dem Server meldet die aktuelle IP-Adresse automatisch an DynDNS, dort werden dann die Domainanfragen an deinname.dyndns.org einfach an deine entsprechende IP-Adresse umgeleitet.
Es gibt alternativ zu Dyndns.org natürlich mehrere andere kostenlose, als auch kostenpflichtige DynDNS-Anbieter im Internet. Ich benutze Dyndns.org weil der Dienst kostenlos, sehr zuverlässig und schnell ist. Eine Anmeldung bei Dyndns.org ist recht einfach und die meissten Router unterstützen Dyndns.org bereits in ihrer Firmware.














